Belüftungsregelung
Sauerstoffeintrag folgt der tatsächlichen Belastung statt einem festen Sollwert.
Belüftung, Pumpen und Dosierung sind die größten Energieverbraucher. Wir regeln sie bedarfsgerecht, ohne die Ablaufqualität zu riskieren.
Einordnung
Kläranlagen und Wasserwerke arbeiten mit stark schwankenden Zuläufen – Regenereignisse, Tagesgänge und Industrieeinleiter verändern die Belastung kurzfristig. Feste Sollwerte führen dann entweder zu Übertreibung oder zu Grenzwertrisiko.
Wir werten Zulauf-, Prozess- und Ablaufdaten aus, prognostizieren Belastungsspitzen und legen Regelstrategien für Belüftung, Rezirkulation und Fällmitteldosierung aus. Ergänzend überwachen wir Pumpen, Gebläse und Rührwerke zustandsbasiert.

Aufgabenfelder
Sauerstoffeintrag folgt der tatsächlichen Belastung statt einem festen Sollwert.
Fäll- und Flockungsmittel bedarfsgerecht dosieren – Kosten runter, Ablaufwerte stabil.
Netz- und Hebewerksbetrieb mit Blick auf Speichervolumen, Lastspitzen und Energiepreise.
Gebläse, Rührwerke und Pumpen werden auf Anomalien überwacht, Wartung wird planbar.
Anwendungsfälle
Vorausschauende Beckenbewirtschaftung reduziert Überläufe und Stoßbelastungen.
Transparente Kennzahl je Anlagenteil zeigt, wo Effizienzmaßnahmen wirklich wirken.
Ablaufwerte werden prognostiziert, sodass rechtzeitig gegengesteuert werden kann.
Ergebnisse
−15 %
Energie in der Belüftung
−20 %
Fällmitteleinsatz
stabil
Ablaufwerte auch bei Lastspitzen
Die genannten Größenordnungen stammen aus vergleichbaren Projekten und sind keine Zusage. Welche Effekte in Ihrer Anlage realistisch sind, klären wir in der Prozessaufnahme.
Häufige Fragen
Ja. Jede Regelstrategie hat definierte Grenzen und eine jederzeit verfügbare Handumschaltung.
Ja. Der Umfang wird an Anlagengröße und Personalressourcen angepasst.
Plausibilisierung und Ersatzwertstrategien sind Teil der Auslegung.
Weitere Branchen
Nächster Schritt
Beschreiben Sie uns kurz Ihre Herausforderung – wir bewerten das Potenzial für KI-gestützte Prozesstechnik.