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Chemische Prozesse stabil fahren – von der Charge bis zur Konti-Anlage.

Wir analysieren Rezeptfahrweisen, Wärmeführung und Dosierprofile, machen Streuungen sichtbar und stabilisieren die Parameter, die über Ausbeute, Qualität und Energieeinsatz entscheiden.

Einordnung

Prozesstechnik für Chemie & Verfahrenstechnik

In der chemischen Industrie entscheidet die Fahrweise über Ausbeute, Selektivität und Energieverbrauch. Anlagen laufen über Jahre gewachsen, Rezepte sind historisch gesetzt und Bedienereingriffe unterscheiden sich von Schicht zu Schicht. Genau dort setzen wir an: Wir erfassen die reale Fahrweise aus Prozessleitsystem, Labordaten und Chargenprotokollen, quantifizieren Streuung und finden die Stellgrößen mit dem größten Hebel.

Anschließend übersetzen wir die Erkenntnisse in umsetzbare Regelstrategien: enge Sollwertkorridore, modellbasierte Vorsteuerung kritischer Temperatur- und Druckprofile sowie Dosierungen, die auf Rohstoffschwankungen reagieren. Explosionsschutz, Sicherheitsfunktionen und bestehende Freigabeprozesse bleiben dabei unangetastet – wir arbeiten innerhalb der genehmigten Grenzen Ihrer Anlage.

Technische Visualisierung: Prozesstechnik in Chemie & Verfahrenstechnik
Batch- und Konti-Prozesse, Rezeptfahrweisen, Energieeinsatz

Aufgabenfelder

Woran wir in dieser Branche typischerweise arbeiten

Chargenkonstanz

Vergleich guter und schlechter Chargen über alle Prozessstufen, Identifikation der treibenden Parameter und Ableitung enger Fahrkorridore.

Wärme- & Energieführung

Analyse von Aufheiz-, Halte- und Kühlphasen, Reduktion von Dampf- und Kälteeinsatz ohne Verlust an Reaktionssicherheit.

Dosier- & Rezeptoptimierung

Rohstoffschwankungen werden in der Dosierung kompensiert, statt sie am Ende über Nacharbeit auszugleichen.

Zustandsüberwachung

Frühwarnung für Pumpen, Rührwerke, Wärmetauscher und Filter auf Basis von Prozess- und Schwingungsdaten.

Anwendungsfälle

Konkrete Umsetzungen aus der Praxis

Modellbasierte Temperaturführung

Vorsteuerung des Temperaturprofils exothermer Reaktionen reduziert Überschwinger und verkürzt Haltezeiten.

Soft-Sensor für Qualität

Laborwerte werden aus Prozessdaten prognostiziert, sodass Abweichungen vor der Freigabe erkennbar sind.

Fouling-Erkennung

Wärmeübergangskennzahlen zeigen Verschmutzung im Wärmetauscher, bevor die Fahrweise leidet.

Ergebnisse

Typische Effekte in dieser Branche

−30 %

Streuung kritischer Qualitätsparameter

−12 %

Energieeinsatz je Charge

+8 %

Verfügbarkeit kritischer Aggregate

Die genannten Größenordnungen stammen aus vergleichbaren Projekten und sind keine Zusage. Welche Effekte in Ihrer Anlage realistisch sind, klären wir in der Prozessaufnahme.

Häufige Fragen

Fragen, die zu Beginn meist gestellt werden

Greifen Sie in unsere Sicherheitsfunktionen ein?

Nein. Sicherheitsgerichtete Funktionen, Verriegelungen und Schutzeinrichtungen bleiben unverändert. Wir arbeiten ausschließlich innerhalb der freigegebenen Betriebsgrenzen.

Welche Daten brauchen Sie zum Start?

Historische Prozessdaten aus dem Leitsystem, Chargenprotokolle und – wenn vorhanden – Labor- und Qualitätsdaten. Ein Zeitraum von einigen Monaten reicht meist aus.

Funktioniert das auch ohne neues Leitsystem?

Ja. Wir arbeiten herstellerneutral und binden bestehende Steuerungen, Historian-Systeme und Datenbanken an.

Nächster Schritt

Lassen Sie uns Ihren Prozess intelligenter machen.

Beschreiben Sie uns kurz Ihre Herausforderung – wir bewerten das Potenzial für KI-gestützte Prozesstechnik.

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